deutscher Verleger; Gründer und Inhaber des ECON Verlags (Zukauf des Claassen-Verlags 1967 und des Marion von Schröder Verlags 1968)
* 25. September 1911 Dresden
† 21. April 1996 Paris (Frankreich)
Herkunft
Erwin Barth von Wehrenalp, ev., wurde als Sohn des Arztes und Präsidenten des Österreichischen Alpenvereins, Dr. med. Burkhard Barth von Wehrenalp, geboren. Er wuchs in Wien auf.
Ausbildung
W. besuchte ein Gymnasium in Wien. Er wollte schon in jungen Jahren Verleger werden und war als 16jähriger maßgeblich an der Herausgabe der Zeitschrift "Die neue Jugend" beteiligt. Als 17jähriger verlegte er sein erstes Buch, den Gedichtband "Alltag" des Lyrikers Fritz Brainin, der später nach New York emigrierte.
Wirken
Von 1930 bis 1932 war W. Lektor und Dramaturg des Deutschen Volkstheaters in Wien, 1932-1933 Dramaturg des Deutschen Volkstheaters in Berlin. Als er von den Nationalsozialisten mit einem Berufsverbot belegt wurde, wandte er sich dem Journalismus zu, insbesondere der allgemeinverständlichen naturwissenschaftlichen Publizistik. Von 1935 bis 1945 arbeitete er als Journalist für die Wirtschaftsgruppe Chemische Industrie in Berlin, daneben war er freier Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften und Zeitungen.
1949 wurde W. Mitherausgeber der Zeitschrift "Chemische Industrie", außerdem war er Verlagsleiter der Zeitschriften "Atomwirtschaft" und "...